7/02/2008

 

Die Hartz IV - Terroristen

"Immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in die Demokratie. Jeder dritte Bundesbürger glaubt nicht, dass die Demokratie Probleme löse, in Ostdeutschland sind es sogar 53 Prozent. Vier von zehn Deutschen zweifeln daran, dass die Demokratie überhaupt noch funktioniere. Jeder zweite kann sich vorstellen, bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr nicht zur Abstimmung zu gehen,"
werden die Ergebnisse einer jetzt veröffentlichten Studie der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung unisono in den Propaganda Mainstream-Medien ( hier der Berliner Tagesspiegel ) zitiert.

Damit ist auch klar, wer die neuen Terroristen sind ( früher [vor der Wende] war der Kommunist das eingeschworene Feindbild ):
"Die Forscher hat bei ihren Interviews mit den repräsentativ ausgewählten Bürgern vor allem überrascht, dass sich nicht nur wirtschaftlich schlechter Gestellte demokratiekritisch äußern, sondern der Glaube an das politische System offenbar insgesamt dramatisch zurückgegangen ist. Wer sich selbst als abgehängt oder arm betrachtet, gehöre zwar zu den ersten, die auf Distanz zur Demokratie gingen. Darunter befänden sich mithin besonders viele Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger, sagt Frank Karl von der FES und schlussfolgert: „Aus persönlichem Misserfolg wird Staatsferne. ... Ich fürchte, rund ein Drittel der Menschen hat sich schon von der Demokratie verabschiedet“, sagte der Herr Karl dem Tagesspiegel ( am Sonntag ! )

Aus nahe liegenden Gründen hatte die SPD-nahe Stiftung mit der Studie des Münchner Instituts Polis/Sinus Aufschluss über die Gründe für die zunehmende Wahlenthaltung gesucht, und tatsächlich gefunden:

Gefragt wurde auch nach den Einstellungen zur Reformpolitik der Bundesregierung. Dabei zeigten sich 57 Prozent reformskeptisch, allen voran Arbeitslose (79 %), Linke-Anhänger (75 %), Hatz-IV-Haushalte (74 %) und Anhänger von Rechts-Parteien (73 %). Pro Reformen äußerten sich interessanterweise am häufigsten Pensionäre (66 %) und Anhänger der Grünen (59 %).

"Das Grundübel unserer Demokratie liegt darin, dass sie keine ist. Das Volk, der nominelle Herr und Souverän, hat in Wahrheit nichts zu sagen," lautet die Aussage des Parteienkritikers Hans Herbert von Arnim. "So betrachtet ist vielleicht eine Schimäre befragt worden, die den Parteien viele unangenehme Fragen erspart und ihre doch zweifelhafte Legitimität weiter bestehen kann, indem sie ein Kettengerassel über jene Demokratie erheben, welche sie selber verhindern." / glocalist

"Denn so funktioniert unser System. Man simuliert für die Bürger, dass sie bei den Wahlen etwas ändern können. Die wahren Feinde sind dann natürlich nicht die, die jedes Jahr für die Opposition wählen, sondern die, die sich nicht verarschen lassen. Natürlich haben wir das so eingerichtet in unserem Wahlsystem, dass die Stimmen der Nichtwähler einfach anteilig an die etablierten Parteien umgeschlagen werden, sonst hätten wir schon lange keine regierungsfähigen Koalitionen mehr zustande gekriegt. Aber trotzdem: das ist der Feind, und jetzt fängt die Presse an, gegen die Nichtwähler zu hetzen."
/ klar heraus bei fefe
MERKE : Nur der Verlierer ist gegen das System. Wer gegen das System ist, ist ein Feind des Systems, also Terrorist !

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